Diätetik und Ernährungstherapie
Bei über 200 Krankheiten wird ein Zusammenhang mit der Ernährungsweise vermutet.
Die Diätetik, die Ernährungsmedizin und die Ernährungswissenschaften haben sich in den vergangenen Jahren sprunghaft weiterentwickelt. Neue Erkenntnisse werden noch zu wenig gezielt eingesetzt. Diätetische Empfehlungen kombiniert mit entsprechenden weiteren Verordnungen, wie zum Beispiel Bewegungstherapie, Entspannungstherapie usw., eingebettet also in ein ganzheitliches Konzept, geben dem Patienten viele Möglichkeiten an die Hand, einen eigenverantwortlichen und gesundheitsbewussten Lebensstil zu entwickeln.
Die Indikationen für eine ernährungsmedizinische bzw. diätetische Beratung sind vielfältig, hier einige Beispiele:
- Bluthochdruck
- Diabetes, Metabolisches Syndrom
- Erhöhte Harnsäurewerte und Gicht
- Erkrankungen der Verdauungsorgane
- Ess-Störungen
- Fettstoffwechselstörungen
- Harnsteine
- Krebserkrankungen
- Lebensmittelallergien und –unverträglichkeiten z. B. Laktose-, Fruktose- und Sorbitintoleranz, Histaminintoleranz
- Obstipation
- Zöliakie
- Osteoporose
- Rheumatische Erkrankungen
- Übergewicht und Adipositas
- Untergewicht
Die sogenannte "Leichte Vollkost" hat sich als Ernährungsform bewährt bei:
- Chronischer Pankreatitis
- Colitis ulcerosa (in der Remissionsphase)
- Colon irritable (Reizdarm)
- Fettleber
- Gastritis
- Leberzirrhose im Anfangsstadium
- Morbus Crohn (in der Remissionsphase)
- Ösophagitis
- Unspezifische Lebensmittelintoleranzen u.a.